Die Nachtfahrt im Bus bei der Hin- und Rückreise gehört zu den wenigen unangenehmen Erfahrungen unserer Ministrantenwallfahrt nach Rom, die vom 28. Juli bis 3. August stattgefunden hat. Nach einem Gottesdienst aller steirischen Teilnhemer in Maria Trost mit unserem Bischof Krautwaschl ging es in sechs Bussen los.
Ziemlich fertig kamen wir am Morgen in der Hauptstadt Italiens an.Und dort war viel trinken und viel schwitzen angesagt, hatte es doch jeden Tag an die 40 Grad. Wobei uns das Trinken leicht fiel, gibt es in der Stadt doch 280 öffentliche Trinkbrunnen, die uns mit kühlem, frischen Wasser versorgten.
Wir Ministranten von Hatzendorf fuhren im heurigen Jahr bereits im Juli auf unser Lager zur Schlagbauerhütte in Haselbach bei Weiz. Dort verbrachten wir vier Tage voller Spiel, Spaß und Abenteuer. In der Raab, die diesmal mehr Wasser führte, genossen wir das kühle Nass. An einem Tag besuchte uns unser Pfarrer Christoph Wiesler. Ein weiteres Highlight für uns Kinder war die alljährliche Ministranten-Olympiade. Nach diesen schönen gemeinsamen Tagen sind wir hochmotiviert unseren Ministrantendienst weiterhin mit großer Freude zu machen. Vielen Dank an die Leiterin Andrea Gollowitsch, die das Lager zum bereits 25. Mal leitete, sowie an die Begleiterinnen Theresa und Valentina, ohne die das Lager nicht möglich wäre! Tobias Hartinger
Am wolkenverhangenen Morgen des 3. Juni machten wir, die Minis aus dem Pfarrverband Fehring-Hatzendorf, uns auf den Weg nach Mürzzuschlag. Nach einer lustigen Zugfahrt konnten wir die Ausstellungsstücke des Südbahnmuseums bestaunen und sahen schließlich von einem Turm aus, die Einfahrt des Semmeringtunnels, der gerade gebaut wird. Dann folgte die Besichtigung des Hauptplatzes, wo wir ein köstliches Mittagessen zu uns nahmen.
Vier Tage lang bezogen die Hatzendorfer Minis Quartier im Ferienhaus Schlagbauer in Haselbach bei Weiz. Neben Lagerfeuer, Kartenspielen und Wissensquiz wurden bei Farbenschlacht und Merkball jeden Tag neue Sieger gekrönt. Zwischendurch kühlten wir uns in der Raab ab. Technisches Geschick waren beim fliegenden Ei und dem Bau der Papierbrücke gefragt. Darüber, dass unser Pfarrer Christoph Wiesler seinen freien Tag mit uns verbrachte, freuten sich aller sehr. So starten wir gestärkt ins neue Ministrantenjahr und hoffen auf viele neue Minis.
Am 11. Juni fuhren wir mit dem Zug nach Kapfenberg und gelangten über einen steilen Waldweg zur Burg Oberkapfenberg. Unterwegs war unser Pfarrer Christoph sehr umweltbewußt und sammelte den Müll am Boden ein, um ihn richtig zu entsorgen. Das Programm begann mit einer spannenden Greifvogelschau, bei der wir unter anderem eine Schneeeule und einen Geier sahen, die ganz knapp über uns hinwegflogen. Nach der Vorstellung konnten wir die Vögel in den Volieren näher betrachten. Schließlich erwartete uns ein netter Herr, um uns durch die Burg zu führen.